16.10.18

Aleida und Jan Assmann

Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ist einer der wichtigsten Preise der Buchwelt und gilt als politische Auszeichnung. Aleida und Jan Assmann werden für ihre Arbeit zur Erinnerungskultur geehrt – und kommen zwei Tage nach der Verleihung in der Frankfurter Paulskirche nach Köln, um ihr Werk vorzustellen.

 

In ihren Studien engagieren sie sich gegen Geschichtsvergessenheit – was von unschätzbarem Wert ist, in einer Zeit der politischen Instrumentalisierung. Das sieht auch der Börsenverein des Deutschen Buchhandels so, der Aleida Assmann und Jan Assmann als Forscherpaar ehrt, das sich, so die Jury, wechselseitig inspiriere und ergänze. Sie studierte Anglistik und Ägyptologie, er ist Ägyptologe sowie Religions- und Kulturwissenschaftler. Gemeinsam gründeten sie den Arbeitskreis »Archäologie der literarischen Fiktion«, der verschiedene Fächer in Dialog brachte. Nicht erst mit Menschenrechte und Menschenpflichten (Picus Verlag) schaltete sich Aleida Assmann in die Flüchtlingsdebatte ein, während Jan Assmann mit Totale Religion. Ursprünge und Formen puritanischer Verschärfung (ebd.) den Bogen zum Gewaltpotential monotheistisch geprägter Gesellschaften schlägt.

Moderation: Gisela Steinhauer

Die Veranstaltung wird live auf WDR 3 gesendet.

 

Karten gibt es auf koelnticket.de. Bei der Onlinebuchung ist eine Servicegebühr von 2,- € zu zahlen. Diese Servicegebühr entfällt, wenn die Karten in einer der beiden KölnMusik-Vorverkaufsstellen (am Roncalliplatz oder in der Mayerschen  Buchhandlung am Neumarkt) erworben werden.
Die VRS-Nutzung ist im Kartenpreis inbegriffen.

 

Veranstaltungspartner: WDR3, Deutscher Börsenverein

Mit freundlicher Unterstützung der Irene und Sigurd Greven Stiftung.

Foto: (c) Corinna Assmann