23.11.17

Böll-Preis
Ilija Trojanow

NEUER VERANSTALTUNGSORT: Aufgrund der starken Nachfrage findet die Veranstaltung in der Piazzetta des Historischen Rathauses statt.

 

Ilija Trojanow ist der Heinrich-Böll-Preisträger 2017. Er verbinde »Politik und Ästhetik auf höchst kunstvolle Weise miteinander«, urteilt die Jury. Kaum ein anderer Schriftsteller setze das politische Engagement von Heinrich Böll so konsequent und literarisch ambitioniert fort: in seinen Büchern und, wie der Kölner Literaturnobelpreisträger, auch mit seinem gesellschaftlichen
Wirken. Beide Autoren erfuhren leidvoll, was Totalitarismus bedeutet: Böll, geboren 1917 während der Zeit des Nationalsozialismus, Trojanow, geboren 1965 als Sohn einer bulgarischen Familie, die 1971 Deutschland politisches Asyl erhielt. Am Vorabend der Preisverleihung im Historischen Rathaus spricht Christof Hamann, Professor für Literaturwissenschaft und Fachdidaktik an der Universität zu Köln und Mitglied in der Jury des
Heinrich-Böll-Preises, mit dem Preisträger über das Verhältnis von Werk, Leben und politischem Wirken. Die Begrüßung erfolgt durch Susanne Laugwitz-Aulbach, Beigeordnete für Kunst und Kultur der Stadt Köln. Im Kontext der diesjährigen Preisverleihung erscheint der 2. Band der Preisreden in der Schriftenreihe des Heinrich-Böll-Archiv und des Literatur-in-Köln-Archiv (LiK)

Eintritt frei.

Foto: (c) Thomas Dorn