#zusammenlesen #133

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Ann-Sophie Vornholz ist seit dieser Woche Praktikantin im Literaturhaus und startet mit dieser Leseempfehlung:

Isabel Allende. EIN UNVERGÄNGLICHER SOMMER. Suhrkamp Verlag. Aus dem Spanischen von Svenja Becker.

„Ein unvergänglicher Sommer“ beginnt im Winter – mit einem scheinbar harmlosen Auffahrunfall in den verschneiten Straßen von New York. Der exzentrische Professor Richard schenkt der Fahrerin des anderen Autos nicht viel Beachtung – bis sie verzweifelt an seiner Tür klopft. Evelyn, ein Kindermädchen aus Guatemala, hat eine Leiche im Auto ihrer Arbeitgeber entdeckt, mitten in einem Schneesturm und ohne jegliche Chance auf Hilfe von der Polizei, denn sie ist illegal im Land. Auch Richards Nachbarin und Kollegin, die chilenische Gastdozentin Lucía, kommt hinzu und erkennt die einzige Lösung: die Leiche muss weg. Die drei begeben sich hinaus aus der Stadt und in die verschneiten Wälder im Norden, auf der Suche nach einem Ausweg und voller Angst, entdeckt zu werden.

Die drei Hauptfiguren, so unterschiedlich sie auch zu sein scheinen, entdecken nach und nach ihre gemeinsamen Erfahrungen, während sie sich von ihrer Vergangenheit und ihren Träumen erzählen. „Ein unvergänglicher Sommer“ ist voll von durchdacht aufgebauter Spannung und unerwarteten Wendungen. Behutsam und mitreißend erzählt Isabel Allende eine Geschichte von Verlust, Reue und der Hoffnung auf Glück.

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