Literatur-Stipendien

 

Untenstehend erhalten Sie Informationen zu:

Dieter-Wellershoff-Stipendien 2020: Ausschreibung

Vergabe der Kölner Stipendien für Kinder- und Jugendliteratur 2019

Vergabe der Dieter-Wellershoff-Stipendien 2019

Kölner Stipendien für Kinder- und Jugendliteratur: Ausschreibung

 

 

Dieter-Wellershoff-Stipendien 2020: Ausschreibung

 

Dully & Dax und Jörg Wolfradt erhalten Kölner Stipendien für Kinder- und Jugendliteratur 2019

Das Kreativ-Team Eva Dax & Sabine Dully und der Autor Jörg Wolfradt erhalten die 2019 zum ersten Mal ausgeschriebenen Kölner Stipendien für Kinder- und Jugendliteratur. Die Kölner Stipendien für Kinder- und Jugendliteratur wurden vom Jungen Literaturhaus Köln als Arbeitsstipendien ausgeschrieben. Die Initialzündung gab eine Förderung der Imhoff Stiftung und gemeinsam mit Mitteln der Stadt Köln, deren Förderung seit 2018 verstärkt auch Autorinnen und Autoren zukommt, konnten zwei Arbeitsstipendien in Höhe von jeweils 12.000 € ausgeschrieben werden. 22 Einsendungen aus der Sparte Bilder-, Kinder- und Jugendbuch lagen der Jury, bestehend aus Stefanie Boor, Gabriele von Glasenapp und Thomas Linden vor.

Das Kreativ-Team Dully & Dax sind die Autorin Eva Dax (Jg. 1976) und die Illustratorin Sabine Dully (Jg. 1974), die seit 2017 zusammenarbeiten. Gemeinsam haben sie fünf Bücher veröffentlicht, interaktive Lesungen gestaltet und Apps für Kinder entwickelt. „Eddie Meisterdieb“ wurde u.a. mit dem Bergneustädter Bilderbuchpreis ausgezeichnet. „Du bist so schrecklich schön“ wurde als animiertes eBook von der Stiftung Lesen empfohlen.
Der Jury legten sie „Als sich Fuchs und Hase ‚Gute Nacht´ sagten“ vor. Eine Fabel über eine abenteuerliche Nacht, die das Leben einer Füchsin und eines Hasen für immer verändert. Ihre humorvolle Geschichte wird sich in Text und Bild an Kinder richten.

© Nicola Mesken
© Nicola Mesken

Jörg Wolfradt (Jg. 1960) arbeitet seit vielen Jahren als freier Autor, Dozent und Lektor. „Mackes Geheimnis“ ist eines seiner vier veröffentlichten Kinderbücher. Er schreibt Hörspiele für Kinder und Jugendliche für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und wurde für seine Kinder- und Jugend-Theaterstücke mit dem Paul-Maar-Stipendium gefördert.
Der Jury legte er „Liebe Lüge“ vor, die Geschichte der 13-jährigen Jula, die wie gedruckt lügt. „Lügen war so einfach, wenn man nur wusste, wie. Auf alles eine Antwort haben, die nur stimmen musste für den Augenblick.“ Bis Jula auf Fin trifft, der ihr ganzes Weltbild ziemlich durcheinanderwirbelt.

© Marc Jahnen
© Marc Jahnen

 

Ulrike Anna Bleier und Bastian Schneider erhalten die Dieter-Wellershoff-Stipendien 2019

Ulrike Anna Bleier (Jg. 1968) und Bastian Schneider (Jg. 1981) erhalten die Dieter-Wellershoff-Stipendien für das Jahr 2019. Die Dieter-Wellershoff-Stipendien wurden im Jahr 2018 erstmals vom Literaturhaus Köln als Arbeitsstipendien ausgeschrieben und im Zuge der Autorenförderung mit Mitteln der Stadt Köln ausgestattet. Die dreiköpfige Jury, bestehend aus Sonja Herrmann, Martin Mittelmeier und Martin Oehlen, wählte aus 22 Einsendungen. Ausschlaggebend für die Entscheidung der Jury waren die eingereichten Exposés und Textproben.

Ulrike Anna Bleier publiziert seit 2000 regelmäßig in Anthologien und Literaturzeitschriften, 2016 erschien ihr Debütroman „Schwimmerbecken“, auf den im vergangenen Jahr der zweite Roman „Bushaltestelle“ folgte. Ihr Romanprojekt „Spukhafte Fernwirkung“ überzeugte die Jury, die ihre Wahl so begründete: „Spukhafte Fernwirkung: Albert Einsteins Ausdruck für Phänomene, die autonom zu sein scheinen und doch miteinander verwoben sind, macht Ulrike Anna Bleier zum Konstruktionsprinzip ihres gleichnamigen Romanentwurfs. Scharf beobachtete, lakonisch gezeichnete short cuts fügen sich zu einem gesellschaftlichen Großpanorama, zu einem faszinierenden Kaleidoskop höchst unterschiedlicher Lebenswelten.“

Ulrike Anna Bleier_(c)_Bernadette Jansen
(c) Bernadette Jansen

Biographie Ulrike Anna Bleier


Bastian Schneider
hat bereits fünf eigenständige Publikationen vorgelegt, zuletzt erschienen 2018 der Prosaband „Die Schrift, die Mitte, der Trost – Stadtstücke“ sowie die Graphic Novel „Eine Naht aus Licht und Schwarz“. Die Entscheidung für sein Romanprojekt „Das Loch in der Innentasche meines Mantels“ begründete die Jury folgendermaßen: „Was für ein Pech, was für ein Glück, Bastian Schneider zu heißen. Man ist dann unversehens eine Figur in einem Text des katalanischen Autors Enrique Vila-Matas oder ein Pseudonym des Mitglieds der Reichsschrifttumskammer Hans Karl Breslauer (1888-1965). Der reale Autor Bastian Schneider nimmt das zum Anlass für ein hinreißend skurriles Vexierspiel. Im ‚Loch in der Innentasche meines Mantels‘ verwirbeln sich die brennenden Fragen nach Identität, Wahrheit und Fiktion und den Möglichkeiten des Erzählens.“

Bastian Schneider_(c)_Silviu Guiman
(c) Silviu Guiman

Biographie Bastian Schneider

 

Kölner Stipendien für Kinder- und Jugendliteratur: Ausschreibung