30 Jahre Flughunde von Marcel Beyer
Im King Georg spricht Wolfgang Frömberg mit Marcel Beyer darüber, ob und wie ihn der Roman Flughunde in den vergangenen 30 Jahren und bis heute selbst beschäftigt(e).
1995 erschien Marcel Beyers Roman Flughunde (Suhrkamp), über den die Literaturkritikerin Sigrid Löffler damals schrieb, er mache »das Dritte Reich als Medien-Phänomen, als eine Erscheinungsform der akustischen Propaganda und Massensuggestion zu seinem Thema, personifiziert in der sinistren Gestalt eines Akustikers … Karnau, das Horch-Ungeheuer, ist der fürchterlichste Roman-Unhold, seit Patrick Süskind in seinem Roman Das Parfum das Geruchsmonster Grénouille erfand, das die Menschen experimentell umbrachte, um ihnen die Gerüche zu rauben.«
Im King Georg spricht Wolfgang Frömberg mit dem Autor darüber, ob und wie ihn der Roman in den vergangenen 30 Jahren und bis heute selbst beschäftigt(e) – auch in Bezug auf die gesellschaftlichen Entwicklungen dieser Zeit. Marcel Beyer lebte zur Zeit des Erscheinens von Flughunde in Köln und schrieb u.a. für das Popmagazin Spex. Der Plattenspieler des ehemaligen Spex-Geschäftsführers ziert das originale Buchcover – und steht womöglich am Abend mit auf der Bühne.
Eine Veranstaltung im Rahmen des Specials »Pop, Literatur und Gesellschaft – Mind the Gaps« in der Reihe »Literatur zur Zeit«.
Gefördert vom Kulturamt der Stadt Köln und der Kunststiftung NRW