A. L. Kennedy: Alle freuen sich
+++ DIE VERANSTALTUNG MIT A. L. KENNEDY FÄLLT WEGEN KRANKHEIT LEIDER AUS +++
Eine Panikattacke mitten in einem Londoner Bahnhof, eine frisch verheiratete Frau, die unsicher ist, ob sie nicht doch einen Fehler gemacht hat, und eine Protagonistin, die sich nach dem Verlust von Mann, Tochter und Mutter in einem neuen Leben einrichten muss. A. L. Kennedy mutet ihren Figuren in Alle freuen sich (Geparden Verlag) einiges zu und schaut dorthin, wo das Leben schmerzhaft ist – nicht ohne den ihr eigenen ironischen, trockenen Humor. Im Gespräch mit Julian Hanebeck stellt sie ihre Erzählungen vor. Christiane Nothofer liest aus der Übersetzung von Ingo Herzke.
Ein Mensch, der ständig improvisieren muss, kann sich nicht sicher sein, was passieren wird.
Die schottische Schriftstellerin A. L. Kennedy ist bekannt dafür, sich mit den dunklen Seiten der Gesellschaft auseinanderzusetzen und unangenehmen Fragen mit Humor und leisem Optimismus zu begegnen. Nach ihrer Long Covid-Erkrankung schreibt A. L. Kennedy nun von Verlusten, Panikattacken, neuen Anfängen und dem Wieder-zu-sich-selbst-Finden. In dreizehn Erzählungen widmet sich die Autorin, Stand-Up-Comedienne und Kolumnistin ihren Figuren, die allerhand durchstehen müssen und auch können, und beweist, wie sehr ihr die dichte Form der Erzählung liegt.
»Sie hat keine Angst, in Abgründe zu schauen, sie zu beschreiben und erlebbar zu machen« (WOZ).
Veranstaltungspartner: Geparden Verlag