Ins Offene … Neue Texte aus dem Literatur-Atelier Köln
Literarisch zu schreiben bedeutet, sich ins Offene zu wagen, in andere Erfahrungsräume, auf unsicheres Terrain. In ihren aktuellen Texten brechen neun Mitglieder des Literatur-Ateliers auf ins Unvorhersehbare.
Durch gesellschaftliche Veränderungen geht die Gemeinsamkeit in der Familie verloren, davon erzählt Sprechpause von Anna Arning. Dystopisch entwirft Veronika Schenk die Zukunft in der Klimakatastrophe mit dem Roman Im Schatten der Erde. Lydia Koelle spürt in ihrer Lyrik der metaphysischen Präsenz in der Gegenwart nach und Dietmar Engelberth in Sandspuren dem Erleben eines Märchenerzählers. Und im Kapitel HIC SUNT LEONES aus Mia Frimmers Romanprojekt zeigt sich »Life imitates art!«
Eine Bewegung ins Offene ist auch das Experiment »Kettentext«, das nach der Pause vorgestellt wird. Bettina Hesse machte mit Drei Fragen den Anfang und die sieben beteiligten AutorInnen, u.a. Mitra Gaast, Maik Schurkus und Amelie Soyka, schreiben weiter. So entsteht ein wildwüchsiger Text mit überraschenden Figuren und Wendungen. Auch Hermann Ühlein schreibt mit – als Moderator führt er diesmal durch den Abend.
Veranstaltungspartner: Kulturamt der Stadt Köln