Lesung der Böll-Preisträgerin Heike Geißler
Am Vorabend der Verleihung des Heinrich-Böll-Preises im Historischen Rathaus spricht Preisträgerin Heike Geißler mit Mathias Zeiske über ihr Werk.
Die Stadt Köln ehrt sie für eine Literatur, die prekäre Arbeitsverhältnisse sowie den Optimierungsdruck unserer Zeit beleuchtet und damit – ganz im Sinne Heinrich Bölls – gesellschaftlich relevante Themen in den Fokus rückt. Heike Geißler sei, so die Jury, eine Stimme, die Wirklichkeit sichtbar mache und Sprachräume für jene öffne, die oft übersehen werden.
Heike Geißler wurde 1977 in Riesa geboren, wuchs dort und in Chemnitz auf und studierte Amerikanistik, Politik und Geographie in Dresden, Hispanistik und Literaturwissenschaften in Halle. Neben dem Heinrich-Böll-Preis wurde sie 2025 ebenso mit dem Klopstock-Preis für neue Literatur und dem Bayerischen Buchpreis ausgezeichnet. Heike Geißler lebt in Leipzig.
Eine Veranstaltung der Stadt Köln