Stefan Weidner & Akın Emanuel Şipal: Vom Bosporus zur Ruhr

Ein Abend zur Geschichte und Gegenwart der deutsch-türkischen Kulturbeziehungen und Wahrnehmungen.

Akın Emanuel Şipals Theaterstück MutterVaterLand (Suhrkamp) arbeitet eine hundertjährige türkisch-deutsche Künstlerfamiliengeschichte auf und hinterfragt ererbte Zuschreibungen und Erfahrungen. In Stefan Weidners Reisebericht Die Lehre der Therapia (die horen) überlagern sich Szenen deutscher Türkeireisender vom 19. Jahrhundert bis zum Anfang der Coronakrise. Es moderiert Eren Önsöz.

Angeregt von ihren Texten über die Geschichte der deutsch-türkischen Kulturbeziehungen und Wahrnehmungen, kommen Akın Emanuel Şipal und Stefan Weidner ins Gespräch. Akın Emanuel Şipals Theaterstück MutterVaterLand arbeitet eine hundertjährige türkisch-deutsche Künstlerfamiliengeschichte in blitzlichtartigen Szenen auf und hinterfragt Zuschreibungen und Erfahrungen, die sich vererben. In Stefan Weidners Reisebericht Die Lehre der Therapia überlagern sich Szenen deutscher Türkeireisender vom 19. Jahrhundert bis zum Anfang der Coronakrise, die von ihren Bezügen zum am Bosporus gelegenen Kurort Tarabya/Therapia zusammengehalten werden. Auf dem Gelände der dortigen Sommerresidenz des deutschen Botschafters befindet sich die Kulturakademie Tarabya, die dieses Jahr ihr zehnjähriges Bestehen feiert – für Akın Emanuel Şipal und Stefan Weidner Anlass, Geschichte und Gegenwart der deutsch-türkischen Literaturbeziehungen aufzuarbeiten.

Anmeldung über info@literaturhaus-koeln.de

Eine Veranstaltung im Rahmen des Festivals »Studio Bosporus«.
»Studio Bosporus« ist eine Veranstaltung der Kulturakademie Tarabya in Kooperation mit dem Kunstraum Kreuzberg/Bethanien mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Mercator und der LOTTO-Stiftung Berlin. Die Kulturakademie Tarabya wird von der Deutschen Botschaft Ankara betrieben, das Goethe-Institut Istanbul trägt die kuratorische Verantwortung.

CORONA-HINWEIS
Die Veranstaltung richtet sich nach den aktuellen Corona-Maßnahmen der Stadt Köln, Informationen finden Sie unter www.stadt-koeln.de

Für Ihren Besuch im Literaturhaus denken Sie bitte an Folgendes:

  • In unseren Räumen gelten die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske sowie das Abstandsgebot.
  • Der Einlass erfolgt gegen Vorlage eines tagesaktuellen Negativtestergebnisses oder eines entsprechenden Nachweises über eine vollständige Impfung oder Genesung in Verbindung mit einem amtlichen Ausweisdokument. Ein Test vor Ort ist nicht möglich.
© Max Zerrahn | © Viktor Burgi
© Max Zerrahn | © Viktor Burgi

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