Tagebuch einer Flucht. Über Freundschaft in Zeiten des Krieges

Mit ihren Söhnen flieht Anna aus der Ukraine. Während ihr Mann in den Krieg muss, findet sie Zuflucht in Köln – und beginnt mit ihrer Gastgeberin via Chatprogramm ein Gespräch. Eine ukrainisch-deutsche Annäherung über kleine Besorgungen und große Sorgen. Milena Karas und Heidrun Grote lesen aus den Chats. Mit Tilman Strasser sprechen Anna Kolisnichenko und Andrea Firmenich über Leben in Zeiten des Krieges.


Der russische Überfall auf die Ukraine zwingt täglich Menschen zur Flucht, viele von ihnen kommen nach Deutschland. Wie ist ihr Blick auf das Aufnahmeland, wie auf die hiesige Berichterstattung über den Krieg? Und wie können sie einen Umgang finden mit den Gräueltaten, die in ihrer Heimat verübt werden? Auch Anna hadert mit den Schrecken: Ihr Mann muss kämpfen, während sie mit den gemeinsamen Söhnen in Köln eine Bleibe gefunden hat. Und eine Gastgeberin, mit der sich ein Dialog entspinnt – über große Politik und kleine Alltagsszenen, zehrende Ungewissheit und halb fertige Einkaufszettel. Ein Chatprogramm verbindet die beiden, transportiert Nachrichten voll Dankbarkeit wie Fragen nach Milch und Müsli, verschickt Bilder von Bomben und Blumen und kuriose Übersetzungsfehler. Was dem Austausch keinen Abbruch tut, im Gegenteil: Über 100 Seiten umfassen die Protokolle, die Tilman Strasser für den Abend arrangiert hat. Sie zeichnen eine Annäherung nach und umkreisen zugleich die massive Erschütterung Europas und der Welt.

Der Eintritt für diese Veranstaltung ist frei. Um Spenden wird gebeten. Bitte melden Sie sich an unter info@literaturhaus-koeln.de.

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