Volker Weidermann: »Brennendes Licht. Anna Seghers in Mexiko«

Volker Weidermann erzählt in Brennendes Licht (Aufbau Verlag) ein unbekanntes Kapitel der Exilgeschichte und entscheidende Jahre im Leben von Anna Seghers. Mit ihm im Gespräch: Tobias Rüther.

Sechs Jahre wird sie mit ihrer Familie in Mexiko bleiben. Hier wird sie 1942 mit Das siebte Kreuz zum Weltstar, schreibt Transit und schaut auf eine Welt, die in Flammen steht.

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1941: Als Anna Seghers endlich die Flucht aus Europa gelingt, ahnt sie nicht, dass die Jahre in Mexiko ihr Leben entscheidend prägen werden. Hier schreibt sie ihre wichtigsten Werke und erfährt sowohl den Verlust der Mutter, die sie nicht mehr aus Nazi-Deutschland retten kann, als auch die eigene Endlichkeit, als sie bei einem schweren Verkehrsunfall beinahe stirbt. In den Jahren 1941 bis 1947 trifft sie in Mexiko Stadt nicht nur Diego Rivera, Frida Kahlo und Pablo Neruda, sondern auch deutsche Exilkommunisten und Juden, die wie sie mit dem Stalinismus ringen. Inmitten überbordender Farben, gleißenden Lichts und einer Kultur, die den Tod feiert, bleibt die Sehnsucht nach Europa.

© Reto Klar
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