Brotjobs und Literatur

Die Textsammlung Brotjobs & Literatur (Verbrecher Verlag) beleuchtet den Literaturbetrieb aus dem Blickwinkel der Schreibenden und lässt diese offen erzählen, in welchem Verhältnis ihre Berufung zu ihrem Beruf und finanzieller Absicherung steht und weshalb »Brotjobs« für viele Schriftsteller*innen existenziell sind.

Über die Herausforderungen des Lebens als Autor*in spricht Sonja Lewandowski mit Daniela Seel, Sabine Schiffner und Thorsten Krämer.

25. Januar 2021, 22:30 Uhr
Eben kam die Mail von Julia, Mitherausgeberin dieses Buches. Sie lädt mich ein, über den Brotjob zu schreiben, 600 € Honorar gibt es. Dafür zeigt man sich gerne nackt. Ich habe zugesagt, jetzt muss ich über die Form nachdenken.
Dinçer Güçyeter

Autor*innen haben meist Brotjobs, sprechen aber selten darüber. Selbst sie gehen oft davon aus, dass bei preisgekrönten Kolleg*innen das literarische Schaffen die tragende Einnahmequelle ist. Wie unter teils prekären Bedingungen Literatur geschrieben wird, wie sich die Arbeitssituation auf Autor*innen und ihre Werke auswirkt, welche Wechselwirkungen von Brotberufen und literarischem Arbeiten es geben kann – davon erzählen in Brotjobs & Literatur die Texte von Philipp Böhm, Crauss., Dominik Dombrowski, Özlem Özgül Dündar, Dinçer Güçyeter, Johanna Hansen, Adrian Kasnitz, Ulrich Koch, Thorsten Krämer, Stan Lafleur, Isabelle Lehn, Swantje Lichtenstein, Daniela Seel, Sabine Schiffner, Sabine Scho, Janna Steenfatt, Michael Schweßinger, Karosh Taha und Juliane Ziese.

Diese Veranstaltung können Sie auch im Livestream verfolgen. Tickets zum Livestream gibt es hier.

Veranstaltungspartner: Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt

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