Monica Ali: Liebesheirat

In Liebesheirat (Klett-Cotta), dem lang erwarteten neuen Roman von Monica Ali, erzählt die große britische Autorin von Yasmin und Joe, deren Hochzeitspläne die Unterschiede ihrer Herkunft unüberwindbar scheinen lassen.

Während Yasmins Familie traditionsbewusst und konservativ ist, hat Joes Mutter den Ruf einer feministischen Ikone. Das Aufeinandertreffen der beiden Familien ist zugleich der Versuch, einander zu verstehen. Über das Aushandeln von Tradition und Progression spricht Monica Ali mit Julian Hanebeck. Aus der Übersetzung von Dorothee Merkel liest Azizè Flittner.

Zu Beginn von Liebesheirat sieht Yasmin nervös einem ersten Familienessen im Haus ihrer zukünftigen Schwiegermutter Harriet im noblen Primrose Hill entgegen. Ihre Mutter Anisah hat zehn Stunden in der Küche gestanden, um schließlich aus dem Londoner Süden mit Tragetaschen voller Tupperware vor der Tür der eleganten Harriet zu stehen. Diese ist bekannte Autorin, eines ihrer feministischen Bücher ist bereits im Küchenabfall der konservativen Ghoramis gelandet. Während Harriet mit Neugier auf die neue multi-kulturelle Familienbande schaut, kann sich Yasmin des Verdachts nicht erwehren, dass sich die oberflächlichen Unterschiede zwischen den Familien als unüberbrückbar erweisen könnten.
Die Bühne ist bereitet für die Spannungsfelder moderner Identität: Herkunft, Geschlecht, Glaube, Sexualität. Wie schon in ihrem Bestseller Brick Lane (Klett-Cotta) begeistert Monica Ali mit ihrer brillanten Erkundung der Komplexität menschlicher Beziehungen und mit ihren scharfsinnigen Beobachtungen zu den großen Themen Liebe, Sex und Culture Clash. Liebesheirat ist ein Roman über Zusammengehörigkeit – zwischen Kulturen, Familien, Paaren. Was als tragikomischer Liebesroman beginnt, entwickelt sich zu einer bewegenden Geschichte, in der Beziehungen neu bewertet und auf den Prüfstand gestellt werden müssen.

Veranstaltungspartner: Klett-Cotta Verlag


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